KNAPPSCHAFT - Beitrag zahlen und abgesichert sein - KNAPPSCHAFT

Eine Mutter und ihr Sohn toben lachend auf einer Couch.Eine Mutter und ihr Sohn toben lachend auf einer Couch.Eine Mutter und ihr Sohn toben lachend auf einer Couch.

Spitzenleistungen. Mein Beitrag für beste Qualität

Wir haben unseren Beitragssatz zum 1. Oktober 2018 auf 15,7 Prozent gesenkt. Und das bei verbesserten Leistungen, über die sich sportlich Aktive und werdende Mütter ganz besonders freuen dürfen. Wichtig: Für pflichtversicherte Rentenbezieher gilt der neue Beitragssatz erst ab dem 1. Dezember 2018.

Wie viel Sie selbst für Ihre Krankenversicherung bei der KNAPPSCHAFT zahlen, hängt von Ihren beitragspflichtigen Einnahmen ab. Dabei gilt: Wer mehr verdient, zahlt auch mehr. Allerdings gilt das nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze (das ist die höchste Gehaltsstufe, die für die Berechnung des Beitrags herangezogen wird). Wenn sie erreicht ist, bleibt der Beitrag unverändert. Ihre familienversicherten Angehörigen werden natürlich kostenfrei mitversichert.

Beitragssätze zur Kranken- und Pflegeversicherung. Ab 1. Oktober 2018.

  • 15,7 %

    allgemeiner Beitrag zur Krankenversicherung (inklusive Zusatzbeitrag)
  • 15,1 %

    ermäßigter Beitrag (inklusive Zusatzbeitrag)
  • 1,1 % (1,3 % bis zum 30. Sep­tem­ber 2018)

    aktueller Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT
  • 2,55 %

    Beitrag zur Pflegeversicherung ohne Zuschlag
  • 2,8 %

    Beitrag zur Pflegeversicherung mit Zuschlag
  • 0,25 %

    Zuschlag für alle über 23 Jahren ohne Kinder

Ihr Beitrag zur Krankenversicherung.

Der gesetzlich bestimmte Beitragssatz zur Krankenversicherung liegt bei 14,6 Prozent. Krankengeld inklusive. Wenn Sie keinen Anspruch auf Krankengeld haben, zahlen Sie nur einen Beitrag von 14,0 Prozent. Die Beitragssätze sind bei allen gesetzlichen Krankenkassen gleich. Dazu kommt ein Zusatzbeitrag, den legt jede Krankenkasse selber fest. Egal wie hoch Ihr Beitrag ist – als Mitglied der KNAPPSCHAFT haben Sie Anspruch auf sämtliche Leistungen.

Ab dem 1. Oktober 2018 wird unser Beitragssatz bei günstigen 15,7 Prozent liegen. Da ist unser Zusatzbeitrag von 1,1 Prozent schon enthalten. Diesen Prozentsatz zahlen alle Versicherten - bis auf wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Bezieher von Arbeitslosengeld II. Und ein ermäßigter Beitragssatz von 15,1 Prozent gilt für alle, die keinen Anspruch auf Krankengeld haben.

Ihr Beitrag zur Pflegeversicherung.

Der allgemeine Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung beträgt 2,55 Prozent. Von Mitgliedern, die über 23 Jahre alt sind und keine Kinder haben oder hatten, wird ein Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent erhoben. Deren Beitrag zur Pflegeversicherung liegt also bei 2,8 Prozent. Mitglieder, die vor dem 1. Januar 1940 geboren wurden, zahlen den Beitragszuschlag nicht.

Die Höhe Ihres Beitrags ergibt sich wie bei der gesetzlichen Krankenversicherung aus Ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit. Der Beitrag wird bei Arbeitnehmern im Regelfall zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen. Er leitet diesen direkt an Ihre Krankenkasse weiter. Bei Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern übernimmt das zuständige Amt den Zusatzbeitrag. Rentner zahlen die Beiträge zur Pflegeversicherung aus der Rente der gesetzlichen Rentenversicherung allein.

Wie Ihr individueller Beitrag berechnet wird.

Der Beitrag zur Krankenversicherung ist bei jedem Mitglied unterschiedlich. Er richtet sich nach den individuellen beitragspfilichtigen Einnahmen. Keine Rolle spielen dabei Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand. Jeder hat den gleichen Anspruch auf unsere Leistungen, egal, wie hoch der gezahlte Beitrag ist. Bei der Berechnung berücksichtigt werden: Die beitragspflichtigen Einnahmen bis zur Beitragsbemessungsgrenze und der gesetzlich festgelegte Beitragssatz inklusive des kassenindividuellen Zusatzbeitragssatzes. Für Arbeitnehmer werden neben dem Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung auch Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung fällig. Ausführliche Informationen finden Sie unter Arbeitnehmer.

Sie vermieten eine Wohnung oder verpachten beispielsweise ein Grundstück? Auch solche Einnahmen fließen in die Beitragsberechnung ein. Im Voraus steht dabei noch nicht fest, wie viel Sie durch die Vermietung oder Verpachtung tatsächlich verdienen. Deshalb zahlen Sie ab dem 1. Januar 2018 einen vorläufigen Beitrag. Liegt Ihr Steuerbescheid für das vergangene Jahr dann vor, korrigeren wir den Beitrag rückwirkend. Diese Vorgehensweise ist neu und wird zum ersten Mal für Steuerbescheide aus dem Kalenderjahr 2018 angewendet. Das gilt übrigens auch für Selbstständige.

Beziehen Sie eine Rente, sind ebenfalls Besonderheiten zu beachten. Ausführliche Informationen gibt’s unter Rentner.

Fragen und Antwortenkatalog zur Beitragssatzsenkung ab dem 1. Oktober 2018

Wie hoch ist der Zusatzbeitragssatz der KNAPPSCHAFT ab dem 1. Oktober 2018?

Die gute Nachricht für das Jahr 2018: Die KNAPPSCHAFT senkt ihren Zusatzbeitrag ab 1. Oktober 2018 auf 1,1 Prozent und das bei einem überdurchschnittlichen Leistungsportfolio!

Unser Zusatzbeitrag liegt damit zwar noch leicht über dem durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz aller gesetzlichen Krankenkassen, der im Jahre 2018 1,0 Prozent beträgt. Allerdings handelt es sich bei dieser Größe eher um einen politisch gewollten Wert; rein rechnerisch liegt der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz bei 1,08 Prozent. Also im Bereich des knappschaftlichen Zusatzbeitrags.

Wie hat die KNAPPSCHAFT die Höhe des Zusatzbeitrages ermittelt?

Die Vorgehensweise zur Berechnung des Zusatzbeitrags ist im Sozialgesetzbuch geregelt. Danach hat die KNAPPSCHAFT bereits im letzten Jahr im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung für das Jahr 2018 den Finanzbedarf ermittelt, der benötigt wird, um die voraussichtlich zu leistenden Ausgaben zu decken sowie die Rücklage auf die vorgeschriebene Höhe aufzufüllen. Aus dieser Berechnung ergab sich dann die Höhe des „knappschaftsindividuellen“ Zusatzbeitrags für das Jahr 2018 von zunächst 1,3 Prozent. Nach aktualisierten Erkenntnissen wird sich die Ausgabenentwicklung im Jahr 2018 auf einem geringeren Niveau bewegen, so dass eine Reduzierung des Finanzbedarfs und des Zusatzbeitragssatzes ab dem 1. Oktober 2018 möglich wurde. Derzeit erscheinen damit auch alle erkennbaren Finanzrisiken des Jahres 2019 als abgedeckt.

Ab wann wirkt sich die Senkung des Zusatzbeitragssatzes aus?

Grundsätzlich wirken sich Veränderungen bei der Höhe des Zusatzbeitragssatzes mit dem Tag aus, ab dem der Zusatzbeitragssatz in Kraft tritt. Ihr Arbeitgeber/Rentenversicherungsträger berücksichtigt den neuen Zusatzbeitrag bei der Lohn-/Gehaltsabrechnung bzw. der Rentenberechnung und zahlt die Beiträge daher automatisch in der aktuellen bzw. bisherigen Höhe an uns. Allerdings gibt es für die pflichtversicherten Mitglieder, die eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung oder einen laufenden Versorgungsbezug von einer Zahlstelle von Versorgungsbezügen erhalten, Besonderheiten.

Was gilt im Falle der Veränderung des Zusatzbeitrags bei versicherungspflichtigen Rentner?

Hier sieht der Gesetzgeber eine zeitliche Verzögerung bei Veränderungen von zwei Monaten vor. Der neue Zusatzbeitragssatz gilt erst vom ersten Tag des zweiten auf die Veränderung folgenden Kalendermonats. Die Senkung des knappschaftlichen Zusatzbeitrags findet damit bei versicherungspflichtigen Rentnern frühestens ab 1. Dezember Anwendung.

Mit der Regelung soll dem Umstand Rechnung getragen werden, dass die Rentenversicherungsträger für die technische Umsetzung eine entsprechende Vorlaufzeit benötigen. Der Begriff „Veränderungen“ schließt die Senkung eines Zusatzbeitrages mit ein.

Wie verhält es sich mit der Berücksichtigung des Zusatzbeitragssatzes für Bezieher von Versorgungsbezügen?

Bei versicherungspflichtigen Rentenbeziehern werden die Beiträge aus Versorgungsbezügen im Regelfall direkt durch die Zahlstelle an der laufenden Leistung einbehalten und abgeführt (sogenanntes Zahlstellenverfahren). Selbiges gilt auch für den Zusatzbeitrag.

Nach dem Wortlaut des Gesetzes wirken sich für Versorgungsbezüge (Betriebsrenten, etc.) Veränderungen des Zusatzbeitragssatzes ebenfalls mit einer zweimonatigen Verzögerung aus. Also auch hier findet der neue Zusatzbeitrag erstmalig zum 1. Dezember Anwendung.
Damit erfasst die Regelung nach ihrem Sinn und Zweck nur die Fälle, in denen das Zahlstellenverfahren Anwendung findet, nicht jedoch die Fälle, in denen die Krankenkasse den Zusatzbeitrag aus Versorgungsbezügen unmittelbar vom Versicherten erhebt (z. B. bei freiwillig Versicherten, Versorgungsbezügen aus dem Ausland sowie Kapitalabfindungen und Kapitalleistungen).

Erfolgt auch eine zeitversetzte Berücksichtigung des Zusatzbeitragssatzes bei Mitgliedern, die ihre Beiträge selbst an die KNAPPSCHAFT zahlen?

Nein! Der Zusatzbeitragssatz ist unabhängig vom Krankenversicherungsverhältnis (Pflichtmitgliedschaft oder freiwillige Mitgliedschaft) bei Versicherten, die ihre Beiträge selbst zu zahlen haben, zusammen mit dem übrigen Krankenversicherungsbeitrag an die Krankenkasse selbst abzuführen. Deshalb wirkt sich eine Veränderung des Zusatzbeitragssatzes ohne zeitliche Verzögerung auf die Höhe des Zusatzbeitrages aus.

Besteht durch die Senkung des Zusatzbeitrags ein Sonderkündigungsrecht?

Nein! Ein Sonderkündigungsrecht besteht nur bei erstmaliger Erhebung bzw. Erhöhung des Zusatzbeitragssatzes. Da der Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT ab dem 1. Oktober 2018 gesenkt wird, besteht kein Sonderkündigungsrecht.
Sind sie bei einer Krankenkasse versichert, die den Zusatzbeitragssatz aktuell erhöht hat und Sie möchten zur KNAPPSCHAFT wechseln, haben Sie ein sofortiges Sonderkündigungsrecht.

Wie wird sich der Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT in 2019 entwickeln?

Nach der derzeitigen Finanzlage wird der neue Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT stabil bleiben.

Mit Beginn des neuen Jahres beabsichtigt der Gesetzgeber die paritätische Finanzierung bei den Beitragssätzen auch auf den Zusatzbeitrag zu übertragen. Das bedeutet, dass sich zukünftig bei Beschäftigten der Arbeitgeber nicht nur zur Hälfte am allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent (= 7,3 Prozent jeweils vom Arbeitgeber und Beschäftigten finanziert) beteiligt, sondern auch der individuelle Zusatzbeitragssatz der Krankenkassen hälftig vom Arbeitgeber und Beschäftigten getragen wird. Gleiches gilt auch bei versicherungspflichtigen Rentnern. Die Rentenversicherungsträger haben sich ebenfalls zur Hälfte an den vom Rentner zu zahlenden Beiträgen aus der Rente einschließlich des kassenindividuellen Zusatzbeitrags zu beteiligen.

Im Falle der KNAPPSCHAFT mit dem (neuen) Zusatzbeitragssatz in Höhe von 1,1 Prozent würde der Arbeitgeber bzw. der Rentenversicherungsträger dann mit Beginn des kommenden Jahres einen Anteil von 0,55 Prozent übernehmen, wodurch Mitglieder der KNAPPSCHAFT in kurzer Zeit ein weiteres Mal finanziell entlastet werden. Es lohnt sich also bei der KNAPPSCHAFT versichert zu sein.

Welche Vorteile bietet mir die KNAPPSCHAFT gegenüber anderen Krankenkassen mit einem geringeren Zusatzbeitragssatz?

Unser Ziel ist es für jeden unserer Kunden das passende Angebot zu finden. Was nützt Ihnen eine Krankenkasse mit einem riesigen Leistungsangebot, das für Sie nicht interessant ist?
Eine langfristige, stabile Finanzlage ermöglicht es der KNAPPSCHAFT, ihren Leistungskatalog fortlaufend auszubauen. Auch in Zukunft bieten wir Ihnen attraktive Leistungen an, durch die Sie nicht nur Ihrem Geldbeutel, sondern vor allem Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun.

a. Aktiv sein lohnt sich. Immer. Aber ganz besonders mit unserem Bonusprogramm. Wer sportlich durchs Jahr geht und zum Beispiel im Fitnessstudio schwitzt, sichert sich einen Bonus von 70 Euro. Auch Vorsorge wird belohnt: Mit Vorsorgeuntersuchungen, Darmspiegelung, Krebsfrüherkennung, Mammographie-Screening und Hautkrebs- oder Zahnvorsorge kassieren Sie attraktive Boni. Insgesamt können Sie sich mit dem AktivBonus jährlich bis zu 255 Euro zurückholen. Daneben belohnen wir die regelmäßige Vorsorge für Kinder und Jugendliche zum 18. Geburtstag mit bis zu 500 Euro und die regelmäßige Vorsorge während der Schwangerschaft mit 100 Euro.

b. Bei uns erhalten Sie nicht nur alle Basisimpfungen, sondern auch zum Beispiel Grippe, Zecken- und Reiseschutzimpfungen kostenfrei.

c. Wir bieten eine Vielzahl von Gesundheitskursen an. Die meisten Kurse davon sind für Sie kostenfrei oder werden von uns mit bis zu 80 Euro bezuschusst.

d. Nutzen Sie bis zu 50 Euro (des bisher möglichen jährlichen Gesamterstattungsbetrages für osteopathische Behandlungen) für Alternative Heilmethoden, z.B. für Heilmittel aus dem Hufelandverzeichnis sowie Shiatsu und Feldenkrais.

e. Mit unserem Schwangerschaftspaket können Sie über ein Budget von 200 Euro für z.B. zusätzliche Ultraschalluntersuchungen, Tests für verschiedene Erreger oder bestimmte Nahrungsergänzungspräparate verfügen.


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Näheres zu unserem umfangreichen Leistungs- und Serviceangebot erfahren Sie in der Broschüre

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