Eltern, die ein Gespräch mit ihren Sohn führen.Eltern, die ein Gespräch mit ihren Sohn führen.Eltern, die ein Gespräch mit ihren Sohn führen.

Entschieden gegen Krebs. Lassen Sie Ihr Kind impfen

Fast jeder infiziert sich im Lauf seines Lebens mit HPV. Mädchen und Jungs, Frauen und Männer können gleichermaßen betroffen sein. Humane Papillomviren werden über direkten Kontakt zu Infizierten übertragen. Nicht Blut, Sperma oder Scheidenflüssigkeit, sondern infizierte Haut oder Schleimhaut ist für die Übertragung verantwortlich. Hauptursache sind also enge und intime Körperkontakte, intensives Küssen, Streicheln und auch Sex. Das Gefährliche: Anstecken kann man sich schon beim ersten Kontakt über kleinste, oft nicht sichtbare Haut- oder Schleimhautverletzungen. Möglich, aber selten, ist auch die Ansteckung von Mutter auf das Kind bei der Geburt.

Darum ist HPV so gefährlich

Ein Junge und zwei Mädchen sitzen zusammen und schauen auf ein Smartphone.

Die HPV-Infektion bleibt zunächst häufig unbemerkt, weil sie oft ohne große Beschwerden beginnt.

Ein Mädchen das strahlt.

Meistens heilt die Infektion durch das eigene Immunsystem innerhalb eines Jahres ab, ohne dass die Infizierten es überhaupt wissen. In dieser Zeit kann das Virus aber weiter übertragen werden.

Ein Teenager bekomtm eine Spritze in den Oberarm.

Einige HPV-Typen führen auch erst nach einiger Zeit zu Erkrankungen wie Genitalwarzen oder schlimmstenfalls auch zu diversen Krebsarten.

Imp­fen ist mög­lich – und sinn­voll

Die KNAPPSCHAFT übernimmt sowohl für Mädchen als auch für Jungs die HPV-Impfung. Diese sollte vor dem ersten Sexualkontakt stattfinden. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt, ab 9 Jahren den Impfschutz herzustellen. Je früher desto besser. Die Impfung besteht aus zwei bis drei Dosen, je nach Alter. In Deutschland erkranken jedes Jahr ca. 120.000 Menschen an Genitalwarzen. Mit der Impfung kann man das Risiko dieser Erkrankungen und auch der, an Gebärmutterhalskrebs oder Peniskarzinom zu erkranken, deutlich reduzieren.