KNAPPSCHAFT - Arbeitnehmer

Ein Grafiker schaut sich Farbmuster in einem Katalog an.Ein Grafiker schaut sich Farbmuster in einem Katalog an.Ein Grafiker schaut sich Farbmuster in einem Katalog an.

Sicher versichert. Wer was übernimmt

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Als Arbeitnehmer zahlen Sie nur die Hälfte des gesetzlichen Beitragssatzes zur Kranken- und Pflegeversicherung. Die andere Hälfte zahlt Ihr Arbeitgeber. Was dazukommt: 1,3 Prozent Zusatzbeitrag (ab Oktober 2018 nur noch 1,1 Prozent).

Den erheben wir, damit Sie Leistungen in höchster Qualität erhalten. Die KNAPPSCHAFT bietet Ihnen daher mehr, als der Gesetzgeber festgelegt hat. Gut zu wissen: Ihre familienversicherten Angehörigen sind bei der KNAPPSCHAFT kostenfrei mitversichert. Was Sie noch zahlen? Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Die teilen Sie sich ebenfalls mit Ihrem Arbeitgeber.

Welche Beschäftigungsverhältnisse gibt es?

  • Aus­zu­bil­den­de

    Ihr regelmäßiger Bruttoverdienst ist unerheblich. Bis zu 325 Euro übernimmt allerdings Ihr Arbeitgeber die Beiträge.
  • Mi­ni­job­ber

    Ihr regelmäßiger Bruttoverdienst liegt bei maximal 450 Euro. Sie zahlen für diese Beschäftigung keine eigenen Beiträge.
  • Mi­di­job­ber

    Ihr regelmäßiger Bruttoverdienst liegt mindestens bei 450,01 und maximal bei 850 Euro. Sie leisten einen geringeren Beitrag als "normale" Arbeitnehmer.
  • Voll-So­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ge Ar­beit­neh­mer

    Ihr regelmäßiger Bruttoverdienst liegt über 850 Euro. Sie leisten den regulären Beitrag.
  • Ar­beit­neh­mer über der Ver­si­che­rungs­pflicht­gren­ze

    Ihr regelmäßiger Bruttoverdienst liegt über 4.950 Euro. Sie sind nicht selbstständig und leisten den regulären Beitrag.

Beitragssätze ab dem 1. Oktober 2018.

Krankenversicherung
Prozent
Allgemeiner Beitragssatz (inklusive Zusatzbeitrag)15,7 %
Ermäßigter Beitragssatz (inklusive Zusatzbeitrag)15,1 %
Zusatzbeitrag der KNAPPSCHAFT1,1 %
Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung
Pflegeversicherung

2,55 %

2,80 %*

Rentenversicherung

18,6 %

Arbeitslosenversicherung

3,0 %

*Von Mitgliedern, die über 23 Jahre alt sind und keine Kinder haben oder hatten, wird ein Beitragszuschlag in Höhe von 0,25 Prozent erhoben. Mitglieder, die vor dem 1. Januar 1940 geboren wurden, zahlen keinen Beitragszuschlag.

Alle Informationen. Für Arbeitnehmer

Auszubildende

Azubis zahlen den allgemeinen Beitragssatz zur Kranken- und Pflegeversicherung - das sind inklusive Zusatzbeitrag 15,9 Prozent. Ist die Vergütung geringer als 325 Euro monatlich, übernimmt der Arbeitgeber den Beitrag komplett. Ansonsten teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Beiträge.

Ausführliche Informationen gibt's unter Azubis.

Minijobber

Für mich besteht Versicherungsfreiheit in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung. In der Rentenversicherung unterliege ich dagegen grundsätzlich der Versicherungspflicht. Durch meinen 450-Euro-Minijob habe ich also keinen Versicherungsschutz. In der Regel bin ich aber trotzdem versichert. Zum Beispiel als Student in der Familienversicherung meiner Eltern. Dann zahle ich selbst keine Beiträge.

Ausführliche Informationen gibt's unter Minijobber.

Midijobber

Wenn ich monatlich über 450 Euro verdiene, aber nicht mehr als 850 Euro, bin ich ganz normal als Arbeitnehmer versichert. Mein Beitrag ist aber niedriger als der Arbeitgeberbeitrag. Ich werde finanziell entlastet, weil mein Einkommen geringer ist als das normaler Arbeitnehmer.

Ausführliche Informationen gibt's unter Midijobber.

Voll-Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer

Ich verdiene im Monat mehr als 850 Euro und bin als Arbeitnehmer ganz normal versichert. Mein Chef und ich bringen die Beiträge gemeinsam auf. Der allgemeine Beitragssatz der KNAPPSCHAFT beträgt 15,9 Prozent (14,6 Prozent plus 1,3 Prozent Zusatzbeitrag). Mein Arbeitgeber übernimmt davon die Hälfte, also 7,3 Prozent. Ich zahle die andere Hälfte und den Zusatzbeitrag. Insgesamt zahle ich also 8,6 Prozent.

Beispiel:

Ich bin Bürokaufmann und verdiene monatlich 2.650 Euro. Mein Arbeitgeber und ich bringen die Beiträge gemeinsam auf. Aber: Ich bin 24 Jahre alt und habe keine Kinder, daher muss ich in der Pflegeversicherung 0,25 Prozent mehr zahlen. Ich leiste folgende Beiträge:

  • 227,90 Euro zur Krankenversicherung
  • 40,41 Euro zur Pflegeversicherung
  • 247,78 Euro zur Rentenversicherung
  • 39,75 Euro zur Arbeitslosenversicherung

Damit zahle ich insgesamt Beiträge von 555,84 Euro monatlich.

Arbeitnehmer über der Versicherungspflichtgrenze

Mein regelmäßiger Bruttoverdienst ist höher als 4.950 Euro monatlich. Weil ich damit über der sogenannten Versicherungspflichtgrenze liege, endet meine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung. Allerdings nur dann, wenn ich die Grenze für mindestens ein Jahr überschreite. Der Gesetzgeber spricht hier auch vom Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze. Das heißt, innerhalb eines Jahres darf ich 2018 maximal 59.400 Euro (brutto) verdienen. Sonst endet meine Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung.

Ich kann aber trotzdem bei der KNAPPSCHAFT bleiben. Dann bin ich weiterhin gesetzlich krankenversichert, allerdings als freiwilliges Mitglied. Alternativ ist eine private Krankenversicherung möglich. Das kann aber ziemlich teuer werden. Und ich muss für jeden mitversicherten Angehörigen extra zahlen. Eine kostenlose Familienversicherung - so wie bei der KNAPPSCHAFT - gibt es da nicht.

Beispiel:

Ich bin bei einem großen Logistikunternehmen beschäftigt und verdiene 5.800 Euro im Monat. Da ich mit meinem Arbeitsentgelt über der Versicherungspflichtgrenze liege, habe ich mich, als Mutter von zwei Kindern, für eine freiwillige Krankenversicherung bei der KNAPPSCHAFT entschieden. Hier sind meine Kinder beitragsfrei mitversichert. Ich leiste Beiträge in Höhe von insgesamt 1.058,86 Euro im Monat.

  • 374,10 Euro zur freiwilligen Krankenversicherung
  • 55,46 Euro zur Pflegeversicherung
  • 542,30 Euro zur Rentenversicherung
  • 87 Euro zur Arbeitslosenversicherung

Hier gibt's ausführliche Informationen zur freiwilligen Mitgliedschaft.

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