Unser Zusatzbeitrag bleibt auch 2022 stabil. Auf unsere Leistungen ist Verlass

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Unser Zusatzbeitrag beträgt auch in 2022 unverändert 1,6 Prozent. Dazu kommt der allgemeine Beitragssatz von 14,6 Prozent bzw. der ermäßigte Beitragssatz von 14,0 Prozent, wenn kein Anspruch auf Krankengeld besteht.

Die gute Nachricht: Den Beitrag aus dem Arbeitsentgelt bzw. der gesetzlichen Rente übernimmt zur Hälfte Ihr Arbeitgeber bzw. Rentenversicherungsträger. Und Ihre familienversicherten Angehörigen bleiben natürlich beitragsfrei mitversichert.

Wer zahlt was?

Ein Tischler bei der Arbeit mit einer Nagelpistole.

Arbeitnehmer zahlen aus dem Arbeitsentgelt für ihre Krankenversicherung nur den halben Beitrag zur Krankenversicherung, also 8,1 Prozent. Die andere Hälfte übernimmt der Arbeitgeber.

Ein Rentner-Paar tanzt fröhlich zusammen.

Auch Rentner zahlen die Hälfte ihres Beitrags aus der Rente selbst. Der zuständige Rentenversicherungsträger übernimmt die andere Hälfte.

Ein junger Student schaut selbstbewusst in die Kamera.

Für Studenten gilt dann ein Beitrag in Höhe von 11,82 Prozent (inklusive Zusatzbeitragssatz) des BAföG-Bedarfssatzes für Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen.

Ein junger Mann reibt sich das Gesicht bei der Jobsuche am Laptop.

Für Bezieher von Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II sowie Sozialhilfe übernimmt der zuständige Leistungsträger den vollen Beitrag inklusive des Zusatzbeitrags.

Eine junge Frau schaut nachdenklich aus dem Fenster.

Alle anderen Mitglieder (z. B. Versorgungsbezieher oder Selbstständige) zahlen neben dem Zusatzbeitrag die Beiträge ausgehend vom allgemeinen Beitragssatz (14,6 Prozent) oder ermäßigten Beitragssatz (14,0 Prozent) in voller Höhe allein.

Und was ist mit den Beiträgen zur Pflegeversicherung?

Für die Pflegeversicherung ist ein Beitragssatz von 3,05 Prozent maßgebend. Ob der Beitrag in voller Höhe alleine zu zahlen ist oder ein Dritter sich an der Beitragstragung beteiligt, ist unterschiedlich geregelt. Bei versicherungspflichtigen Arbeitnehmern wird der Beitrag zur Pflegeversicherung jeweils zur Hälft vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer gezahlt. Der versicherungspflichtige Rentenbezieher hingegen zahlt den Pflegebeitrag in voller Höhe allein. Dies gilt beispielsweise auch für freiwillig Versicherte, Studenten oder Versorgungsbeziehern.

Ermäßigter Beitragssatz

Für Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit und Pflege Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, beträgt der Beitragssatz die Hälfte des allgemeinen Beitragssatzes.

Da diese Personen nur die halbe Leistung von der Pflegekasse beziehen können, sollten diese auch nur mit einem halben Beitragssatz belastet werden. Dieser beträgt aktuell 1,525 Prozent.

Beitragszuschlag für „Kinderlose“

Der Beitragszuschlag für Kinderlose in der sozialen Pflegeversicherung ist von den Mitgliedern zu erheben, die keine Kinder haben oder hatten.

Durch das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz - GVWG) wird der Beitragszuschlag für Kinderlose ab dem 1. Januar 2022 um 0,1 Beitragssatzpunkte von 0,25 Prozent auf 0,35 Prozent erhöht. Der Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung in Höhe von 3,05 Prozent bleibt unverändert.

Beitragssatz in der sozialen Pflegeversicherungbis zum 31.12.2021ab dem 01.01.2022
bundeseinheitlich bei nachgewiesener Elterneigenschaft3,05 Prozent3,05 Prozent
bundeseinheitlich ohne nachgewiesene Elterneigenschaft3,30 Prozent3,40 Prozent
bei Anspruch auf Beihilfe und nachgewiesener Elterneigenschaft1,525 Prozent1,525 Prozent
bei Anspruch auf Beihilfe ohne nachgewiesene Elterneigenschaft1,775 Prozent1,875 Prozent
Wer ist von der Erhöhung des Pflegezuschlages betroffen?

Mitglieder, die ihr 23. Lebensjahr vollendet haben und keine Kinder haben oder hatten, zahlen einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung.

Warum wird der Pflegezuschlag erhöht?

Der Beitragszuschlag zur Pflegeversicherung wurde zum 1. Januar 2005 erstmalig eingeführt. Mit der Anhebung des Beitragszuschlags für Kinderlose zum 1. Januar 2022 wird dieser an die Ausgangsrelation zwischen dem allgemeinen Beitragssatz und dem Beitragszuschlag für Kinderlose aus dem Jahr 2005 wieder angepasst. Des Weiteren sollen mit der Anhebung des Beitragszuschlags für Kinderlose um 0,1 Beitragspunkte auch die im Rahmen der Pflegereform entstanden Kosten teilweise finanziert werden.

Von wem ist der Pflegezuschlag nicht zu zahlen?
  • Mitglieder, die ihr 23. Lebensjahr noch nicht vollenden haben, zahlen keinen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung.
  • Mitglieder, die vor dem 1. Januar 1940 geboren wurden, zahlen keinen Beitragszuschlag.
  • Dies gilt ebenso für Mitglieder, die Kinder haben oder hatten.

Die Elterneigenschaft ist der Stelle nachzuweisen, die auch die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung einbehält und abführt (z. B. dem Arbeitgeber). Mitglieder, die ihre Beiträge selbst einzahlen (z.B. Studenten oder freiwillig Versicherte), legen den Nachweis der Krankenkasse/Pflegekasse vor. Als Nachweis wird beispielsweise die Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch anerkannt.

Der Beitragszuschlag ist bis zum Ablauf des Monats, in dem der Nachweis erbracht wird, zu zahlen.

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Wer zahlt was?

Je nachdem, welcher Personengruppe Sie angehören, zahlen Sie folgende Beiträge:

  • Arbeitnehmer zahlen aus dem Arbeitsentgelt für ihre Krankenversicherung nur den halben Beitrag zur Krankenversicherung, also 8,1 Prozent. Die andere Hälfte übernimmt der Arbeitgeber.
  • Auch Rentner zahlen die Hälfte ihres Beitrags aus der Rente selbst. Der zuständige Rentenversicherungsträger übernimmt die andere Hälfte.
  • Für Studenten gilt dann ein Beitrag in Höhe von 11,82 Prozent (inklusive Zusatzbeitragssatz) des BAföG-Bedarfssatzes für Studenten, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen.
  • Für Bezieher von Arbeitslosengeld I oder Arbeitslosengeld II sowie Sozialhilfe übernimmt der zuständige Leistungsträger den vollen Beitrag inklusive des Zusatzbeitrags.
  • Alle anderen Mitglieder (z. B. Versorgungsbezieher oder Selbstständige) zahlen neben dem Zusatzbeitrag die Beiträge ausgehend vom allgemeinen Beitragssatz (14,6 Prozent) oder ermäßigten Beitragssatz (14,0 Prozent) in voller Höhe allein.

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