KNAPPSCHAFT - Zuzahlungen: Qualität lohnt sich! - KNAPPSCHAFT

Qualität lohnt sich. Da zahl' ich was dazu

Zuzahlungen

Die KNAPPSCHAFT ist Ihr Partner in Sachen Gesundheit. Deswegen bieten wir Ihnen umfassende medizinische Leistungen. Dabei können allerdings Zuzahlungen anfallen - die hat der Gesetzgeber festgelegt.

Durch Zuzahlungen sollen Versicherte die Leistungen ihrer Krankenversicherung kostenbewusster und verantwortungsvoller wahrnehmen. Aber Zuzahlungen sollen niemanden belasten. Deshalb zahlen Kinder zum Beispiel keine Zuzahlungen. Familien sollen keinen finanziellen Schaden durch die Krankheit eines Kindes haben.

Wie viel Zuzahlung leiste ich?

3-Fakten-Box

10 Prozent der Kosten

für Hilfsmittel, Arznei- und Verbandmittel, Heilmittel, häusliche Krankenpflege (zzgl. 10 Euro pro Verordnung), Soziotherapie, Haushaltshilfe (pro Tag), Fahrkosten (pro Fahrt).

Maximal 10 Euro

Die Höhe der Zuzahlungen beträgt grundsätzlich 10 Prozent. Dabei zahlen Sie pro Leistung immer mindestens 5 Euro, jedoch nie mehr als 10 Euro.

10 Euro täglich

für stationäre Krankenhausbehandlungen und Vorsorgeleistungen, ambulante und stationäre Rehabilitationsleistungen sowie Mütter-/Vätermaßnahmen.

Bin ich zahlungspflichtig?

Wenn Sie älter sind als 18, sind Sie zuzahlungspflichtig. Kinder und Jugendliche leisten keine Extrakosten. Die einzige Ausnahme: Fahrkosten. Für die zahlen auch Kinder und Jugendliche dazu.

Die wichtigsten Zuzahlungsregeln auf einen Blick

Stationäre Krankenhausbehandlung:10 Euro täglich für maximal 28 Tage pro Kalenderjahr
Stationäre Vorsorgeleistung, ambulante und stationäre Rehabilitationsleistungen, Mütter-/Vätermaßnahmen (Mutter- Kind- Maßnahmen, Vater- Kind- Maßnahmen):Grundsätzlich 10 Euro pro Tag. 10 Euro pro Tag bei Anschlussrehabilitation für maximal 28 Tage. Dabei werden die geleisteten Zuzahlungen der Krankenhausbehandlung für das Jahr berücksichtigt.
Hilfsmittel (z.B. Einlagen, Gehhilfen, Rollstühle):10 Prozent des Abgabepreises, aber mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro. Ist das Hilfsmittel günstiger als 5 Euro zahlen Sie nur die tatsächlichen Kosten. Bei zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln (z. B. Einmalwindeln) zahlen Sie 10 Prozent pro Packung, aber höchstens 10 Euro pro Monat.
Arznei- und Verbandmittel:10 Prozent des Abgabepreises, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro; allerdings jeweils nicht mehr als die Kosten des Mittels.
Heilmittel (z.B. Massagen, Krankengymnastik):10 Prozent der Kosten – und 10 Euro pro Verordnung
Häusliche Krankenpflege:10 Euro pro Verordnung. Plus: 10 Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage des Gebrauchs pro Jahr
Soziotherapie:10 Prozent der Kosten, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro je Behandlungstag; allerdings jeweils nicht mehr als die Kosten der Therapie
Haushaltshilfe:10 Prozent der täglichen Kosten. Mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro für jeden Tag, an dem Sie die Haushaltshilfe brauchen. Nicht mehr als den täglichen Gesamtaufwand. Ausnahme: Haushaltshilfen bei Schwangerschaft und Entbindung sind zahlungsfrei.
Fahrkosten10 Prozent der Kosten pro Fahrt, mindestens 5 Euro und höchstens 10 Euro. Aber nie mehr als die tatsächlichen Kosten der Fahrt.

Für was zahle ich keine Zuzahlung?

Unter www.gkv.info finden Sie eine Liste an Arzneimitteln, für die Sie nichts extra zahlen. Das sind vor allem Produkte, die in Apotheken besonders günstig sind.

Noch Fragen? Greifen Sie zum Hörer und rufen Sie unser kostenfreies Arzneimitteltelefon an: 0800 1007 315. Wir sind hier montags bis freitags von 9:00 bis 20:00 Uhr für Sie da.

Gibt es Grenzen für die Zuzahlungen?

Die gesetzlichen Zuzahlungen richten sich nach Ihren Einkünften: Bei hohen Einnahmen zahlen Sie mehr – und umgekehrt. Dabei sind die Zuzahlungen auf höchstens zwei Prozent des Familienbruttoeinkommens beschränkt. Bei der Berechnung dieser Grenze berücksichtigen wir alle Familienangehörigen, die in Ihrem Haushalt leben.
Ihre gemeinsamen Aufwendungen werden zusammengerechnet. Der Gesamtbetrag der Zuzahlungen wird dann der persönlichen Höchstgrenze für Zuzahlungen gegenübergestellt.

Beispiel:

Bei einem Ehepaar beträgt die zweiprozentige Belastungsgrenze 411,80 Euro. Der Ehemann hat 400,00 Euro an Zuzahlungen geleistet, die Ehefrau 100,00 Euro - insgesamt werden also Zuzahlungen in Höhe von 500,00 Euro nachgewiesen. Was die KNAPPSCHAFT erstattet: 88,20 Euro (500,00 Euro - 411,80 Euro).

Ihre individuelle Belastungsgrenze ermitteln Sie hier: Befreiungsrechner >

Chronisch Kranke zahlen weniger

Chronisch Kranke zahlen nur ein Prozent des Familienbruttoeinkommens, statt der üblichen zwei Prozent.

Ihre individuelle Belastungsgrenze ermitteln Sie hier: Befreiungsrechner >

Zuzahlungsbefreiung.

Gestatten: Erstattungsverfahren
Wann Sie eine Erstattung beantragen können? Wenn Ihre Zuzahlungen die Höchstgrenze überschreiten. Was dann passiert? Sie bekommen einen Ausweis, mit dem Sie keine Zuzahlungen zahlen müssen.

Beispiel:
Bei einem Ehepaar beträgt die zweiprozentige Belastungsgrenze 300,00 Euro. Sie weisen Zuzahlungen zu Arznei-, Verband- und Heilmitteln nach, sowie Fahrkosten in Höhe von 350,00 Euro. Und das schon im Juni. Die Belastungsgrenze für das Kalenderjahr ist somit überschritten. Deswegen erstatten wir 50,00 Euro. Für die Monate Juli bis Dezember stellen wir dem Ehepaar dann Befreiungsausweise aus. Für den Rest des Jahres fallen also keine Zuzahlungen mehr an.

Vorauszahlung der Belastungsgrenze
Sie leisten hohe Zuzahlungen? Und haben regelmäßige Einkünfte? Zahlen Sie Ihre Belastungsgrenze schon im Voraus. Warum? Sie bekommen Ihren Befreiungsausweis dann schon zum Jahresbeginn.

Ob sich das für Sie lohnt, klären Sie am besten in einem Beratungsgespräch. Wenn Sie möchten, rechnen wir Ihren geltenden Grenzwert schon vorab für Sie aus. Ihre individuelle Belastungsgrenze ermitteln Sie aber auch ganz einfach selber mit dem Befreiungsrechner >

Ich geh zuzahlungsfrei in die Zukunft.

Meine persönliche Belastungsgrenze.

Zuzahlungen. Was unsere Kunden wissen wollen

Wie kann ich mich von gesetzlichen Zuzahlungen befreien lassen?

Reichen Sie uns den

für die Zuzahlungsbefreiung zusammen mit Ihren Einkommensnachweisen in Kopie ein. Vergessen Sie nicht, Ihre Zuzahlungsquittungen im Original mitzuschicken.

Alle Infos zur Befreiung gibt es hier.

Ich bin chronisch krank, gilt für mich eine andere Zahlungsgrenze?

Eine chronische Erkrankung für die Befreiung von den Zuzahlungen liegt vor, wenn Sie mindestens ein Jahr lang wegen der selben Krankheit jedes Quartal in ärztlicher Behandlung. Weiter ist

Voraussetzung, dass Sie entweder

  • einen Pflegegrad 3,4 oder 5 haben oder
  • einen Grad der Behinderung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent oder
  • eine kontinuierliche medizinische Versorgung ist erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafe Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist.

Ich habe eine Zuzahlungsaufforderung von Ihnen bekommen. Warum muss ich zahlen?

Eine Rechnung flattert ins Haus und Sie wissen nicht wofür Sie bezahlen müssen?! Wir klären Sie gerne auf: Sobald bestimmte Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung in Anspruch genommen werden, fallen für Sie als Anspruchsnehmer gesetzliche Zuzahlungen an. Das gilt für alle gesetzlich Krankenversicherten.

Wo sehe ich, für welche Zuzahlungen ich bezahlen muss?

Auf der Rückseite unserer Zuzahlungsaufforderung finden Sie eine Tabelle. Hier sehen Sie, wofür die Zuzahlung ist. Folgende Abkürzungen finden Sie dort:

FK = Fahrkosten
HKP= Häusliche Krankenpflege
KH= Krankenhaus
Reha= Rehabilitation
HEMI = Heilmittel
APO = Arzneimittel.

Die Höhe der Zuzahlung ist von der jeweiligen Leistung abhängig.

Wann muss ich gesetzliche Zuzahlungen leisten?

Sie leisten gesetzliche Zuzahlungen zu Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmitteln, Fahrkosten, häuslichen Krankenpflege sowie Zuzahlungen bei stationärer Krankenhausbehandlung.

Zuzahlungsbefreiung - Mein Ehegatte ist bei einer anderen Krankenkasse versichert, was muss ich tun?

Wir kümmern uns nicht nur um Ihre Befreiung, sondern auch um die Ihres Ehegatten. Stellen Sie den Antrag einfach gemeinsam bei uns. Wir berechnen Ihren gemeinsamen Zuzahlungsbetrag. Diesen können Sie dann komplett an uns überweisen, damit Sie für das ganze Jahr befreit sind. Anschließend erhalten Sie einen Befreiungsausweis von uns und Ihr Ehegatte eine Bescheinigung zur Vorlage bei dessen Krankenkasse. Reichen Sie die Bescheinigung einfach bei der anderen Krankenkasse ein und Ihr Ehegatte erhält ebenfalls einen Befreiungsausweis von seine Kasse. Natürlich geht das ganze auch umgekehrt.

Ich bin Arbeitnehmer, kann ich auch im Voraus bezahlen?

Nein, unser Vorauszahlungsangebot gilt nur für Kunden, die konstante Einnahmen haben. Dies ist zum Beispiel bei Rentnern der Fall. Bei Ihnen als Arbeitnehmer kann das Einkommen im Laufe eines Jahres schwanken, daher ist die Vorauszahlung für Sie leider nicht möglich. Wir bitten um Ihr Verständnis. Selbstverständlich haben Sie aber die Möglichkeit Ihre Zuzahlungsrechnungen zur Erstattung einzureichen.

Wann bekomme ich mein Vorauszahlungsangebot?

Unsere Vorauszahlungsaktion für Ihre Befreiungskarte startet voraussichtlich Mitte September. Wir schreiben Sie automatisch an. Mehr zum Thema Belastungsgrenze finden Sie hier.

Wo bleibt mein Befreiungsausweis?

Die Befreiungsausweise werden pünktlich zum Jahreswechsel verschickt. Mehr zum Thema Belastungsgrenze finden Sie hier.

Warum habe ich dieses Jahr kein Vorauszahlungsangebot erhalten, sondern einen Antrag zur Berechnung?

In unregelmäßigen Abständen schicken wir Ihnen einen Antrag statt eines Vorauszahlungsangebotes. Damit stellen wir sicher, dass wir für Ihre Belastungsgrenze auch Änderungen in Ihren Einkommensverhältnissen berücksichtigen, z. B. Rentenanpassungen. Mehr zum Thema Belastungsgrenze finden Sie hier.

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Ihr Kontakt zu uns

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