Ein Patient wird bei einer Rehabilitationsmaßnahme am Nacken untersucht.Ein Patient wird bei einer Rehabilitationsmaßnahme am Nacken untersucht.Ein Patient wird bei einer Rehabilitationsmaßnahme am Nacken untersucht.

Meine Reha. Ich werd schnell wieder fit

Bei akuten Erkrankungen, nach Operationen oder, wenn Sie chronisch krank sind, ist schnelle Hilfe gefragt. Hier kommen Rehabilitationsmaßnahmen ins Spiel. Die machen Sie wieder fit!

Und ermöglichen es Ihnen, aktiv am Leben teilzunehmen. Mit der ambulanten Reha wohnen Sie wie gewohnt zu Hause und erhalten die Reha-Leistungen in einer dafür zugelassenen Einrichtung in Ihrer Nähe. Reicht eine ambulante Krankenbehandlung oder Reha nicht aus, ist auch eine stationäre Rehabilitation möglich. So sind Sie immer bestens versorgt.

Schnell wie­der auf die Bei­ne kom­men. Dank Re­ha.

Eine Frau nimmt eine medizinische Messung an der Hand einer anderen Frau vor.

Mei­ne am­bu­lan­te Re­ha.

In vielen Fällen ist es sinnvoll, Rehaleistungen ambulant durchzuführen. Ihr Vorteil liegt darin, dass Sie in der Nähe Ihres Wohnortes bleiben. Sie wohnen weiterhin zu Hause und können sich außerhalb der Therapiezeiten von Freunden, Verwandten und Bekannten besuchen lassen. Ihre Maßnahmen finden von Montag bis Freitag für vier bis sechs Stunden täglich statt. Dafür werden Sie morgens zu Hause abgeholt, nehmen tagsüber am Therapieprogramm teil und fahren nachmittags wieder zurück. Die ambulante Rehabilitation dauert in der Regel drei Wochen. Somit besteht für Sie kein Unterschied zur stationären Rehabilitation – bis auf das fehlende Krankenbett.

In Rehaeinrichtungen arbeiten gemeinsam an der Umsetzung Ihrer Rehabilitationsziele: Ärzte verschiedener Fachgebiete, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Ist Ihr Rehaziel zum Beispiel, nach einer Operation am Knie wieder Treppen steigen zu können, um Ihre Wohnung im zweiten Stock zu erreichen. Dann werden unter anderem Krankengymnastik, Massagen und Entspannungsübungen durchgeführt.

Wann kann ich eine ambulante Reha beantragen und wer übernimmt die Kosten?

Hält Ihr Arzt eine Reha bei Ihnen für sinnvoll, händigt er Ihnen die entsprechenden Formulare direkt aus. Sie können alle vier Jahre eine ambulante Rehabilitationsleistung beantragen. Eine Reha ist auch früher möglich, wenn sie medizinisch notwendig ist. Zum Beispiel bei bestimmten Erkrankungen oder nach einer Operation. Schließt sich eine ambulante Reha direkt an eine Krankenhausbehandlung an, spricht man von der sogenannten Anschlussrehabilitation. Bei einem Krankenhausaufenthalt können Sie mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen, ob er Ihnen eine Anschlussreha empfiehlt. Der Sozialdienst des Krankenhauses unterstützt Sie auf Wunsch im Rahmen des Entlassmanagements bei der Antragstellung.

Die ambulante Reha wird eingesetzt, wenn herkömmliche ambulante Behandlungsformen Ihren Gesundheitszustand nicht verbessern. Sie kann vor allem sinnvoll sein bei:

  • orthopädischen Erkrankungen
  • kardiologischen Erkrankungen
  • neurologischen Erkrankungen

Wichtig für eine erfolgreiche Reha ist, dass Sie körperlich und seelisch ausreichend belastbar sind. Außerdem sollten Sie motiviert sein. Nur dann können Sie aktiv und erfolgreich an den einzelnen Maßnahmen mitarbeiten.

Für die täglichen Fahrten zur Reha bieten ambulante Einrichtungen oftmals einen Fahrservice an. Die Kosten für die Reha trägt die KNAPPSCHAFT. Sie leisten lediglich die gesetzliche Zuzahlung. Von dieser können Sie sich in bestimmten Fällen auch befreien lassen. Alle Informationen finden Sie unter