KNAPPSCHAFT - KNAPPSCHAFT. In Hessen vor Ort - Mit Manuel Andrack im Westerwald

Mit Manuel Andrack im Westerwald

Wenn ein Gesundheitsprogramm einfach, entspannend und dennoch effektiv sein soll, dann führt an seiner Passion kein Weg vorbei. Wanderbotschafter Manuel Andrack bringt die nötigen Vorbereitungen auf den Punkt. „Bequeme Schuhe sind wichtig. Und schon kann‘s losgehen.“  Das klingt so verblüffend einfach, dass Manuel Andrack  auf seiner Tour am Sonntag, 17. September, im Westerwald eine große Gefolgschaft sicher war. Um 10 Uhr startete Andrack im Auftrag der KNAPPSCHAFT auf eine sechs Kilometer lange Wanderstrecke rund um Rennerod.

Wandern ist gut für Herz- und Kreislauf, stärkt den Bewegungsapparat und das Immunsystem, regt den Stoffwechsel, schützt vor Osteoporose und Alzheimer und reduziert das Risiko von Darm- und Blutkrebserkrankungen. Wer durch staubarme, sauerstoffreiche Luft schreitet, senkt den Blutdruck, steigert die Lungenkapazität und erweitert die Arterien, haben Mediziner bei Versuchsgruppen festgestellt, berichtet die Krankenkasse KNAPPSCHAFT.  Ärzte empfehlen Wandern auch als Therapie gegen Depressionen und  Zivilisationskrankheiten wie Bewegungsmangel. Kurz gesagt:  Wandern ist gut für Körper, Geist und Seele.

Auch Risikogruppen wie Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen oder schwerem Übergewicht können beim Wandern ihre Gesundheit stärken, betont die KNAPPSCHAFT. Mit jedem Schritt werden die Muskeln beansprucht und Kalorien verbraucht. Beim Joggen verbrennt der Körper etwas mehr Energie, beim Wandern verbessert die Vielzahl der kleinen Schritte die Bilanz.

Wanderbotschafter der KNAPPSCHAFT: Manuel Andrack

„Wandern ist gelenkschonender“, hat Manuel Andrack festgestellt, der auch Rennerod schon durchstreift hat. Nachts, auf halber Etappe der längsten Wanderung seines Lebens über 82 Kilometer, wie sich der 52-Jährige erinnert. Über einige Erlebnisse plauderte er am 17. September, bei der Tour sowie nachmittags bei einer kleinen „Wander-Comedy“. Darüber hinaus signierte der Wanderbotschafter auf Wunsch auch seine Bücher.

Die Zeiten von Extremtouren und „Kilometer kloppen“ sind vorbei, erzählt er der KNAPPSCHAFT.  Heute geht er zweimal die Woche auf Tour und meidet Überanstrengungen. „Wandern macht glücklich“, lautet schließlich seine Botschaft.  

Zur 800-Jahr-Feier von Rennerod war der örtliche Westerwald-Verein Ausrichter des jährlichen Sterntreffens, zu dem sich die Wanderer aus der Region ab 9 Uhr an der Westerwaldhalle trafen. Einige Eindrücke der Tour zum "Butterweck" und zum Seitenstein finden Sie hier.

Tipps vom Wanderexperten Manuel Andrack

  1. Schuhe sollten nicht zu schwer sein und guten Halt auf lockerem Untergrund bieten. Wenn sie drücken, gibt' s schnell schmerzhafte Blasen an den Füßen
  2. Kleidung nach dem Zwiebelprinzip wählen. Schicht um Schicht von der Funktionswäsche bis zu Windjacke. Im Rucksack sollte eine Wanderapotheke mit Pflaster und Zeckenzange sein.
  3. Die Wanderroute sollte nicht zu anstrengend und dem eigenen Leistungsniveau angepasst sein. Mit Kindern bietet sich eine abwechselungsreiche Tour gegen Langeweile an.
  4. Naturerlebnisse wie ein rauschender Bach oder das Rascheln vonn Blättern auf dem Waldboden wirkt entspannend und psychisch aufbauend.
  5. Wandern baut Stress ab und sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen. Die konstante Bewegung fördert das Muskel-Skelett-System, Ausdauer und Lungenfunktion