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Ge­sund­heit tan­ken. Ge­schich­te er­le­ben

Gesundheit fördern und Geschichtskenntnisse vertiefen. Unter diesem Motiv steht die Zusammenarbeit der KNAPPSCHAFT mit dem nationalen Geopark Westerwald-Lahn-Taunus. Die vielfältige Mittelgebirgslandschaft in Rheinland-Pfalz und Hessen ist ein idealer Ort für freizeitliche Aktivitäten und Entspannung - und gleichzeitig eine unterirdische Schatzgrube. Etwa 2000 Jahre Bergbaugeschichte haben Kultur und Wirtschaft in der Region geprägt.

Ob mit dem Kanu auf der wildromantischen Lahn, mit dem Rad entlang der Marmorroute von Wetzlar nach Diez oder als Wanderer auf dem weitläufigen Westerwaldsteig. In den vier Landkreisen Lahn-Dill, Limburg-Weilburg sowie Altenkirchen und Westerwald lassen sich Freizeit, Sport und Gesundheit ideal in Einklang bringen. Wasserwandern ist gut für die Rückenmuskulatur, Radfahren beugt Arthrose vor und fördert das Herz- und Kreislaufsystem. Wandern lindert Stress und stärkt das Immunsystem.

Ob beim Kanuverleih des Kur- und Verkehrsvereins in der Residenzstadt Weilburg oder an attraktiven Ausflugszielen entlang der Wanderrouten erhalten Versicherte der KNAPPSCHAFT ermäßigte Eintrittspreise. Dazu zählen die Besucherbergwerke der Gruben Fortuna oder Bindweide, das Lahn-Marmor-Museum in Villmar, das Museum Diez oder die Burgen Greifenstein und Runkel.

Der Geopark hat sich zum Ziel gesetzt, die Erd- und Kulturgeschichte erlebbar zu gestalten. Motto: "Wo Marmor, Stein und Eisen spricht ... und der Ton die Musik macht." In der Region arbeiteten in zahlreichen Erzgruben einst tausende von Bergleuten. Die letzte, "Grube Fortuna" in Solms-Oberbiel westlich von Wetzlar, wurde 1983 geschlossen. Tradition verbindet. Für die Geopark-Schulen, darunter dem Gymnasium Philippinum in Weilburg oder der Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid bietet sich das Knappschaftswesen auch als Unterrichtsthema an. "Die älteste Sozialversicherung der Welt ist ein spannendes Kapitel für Gesellschaftslehre", berichtet Diplom-Geograph Michael Volkwein.