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Quo va­dis Not­fall­ver­sor­gung – Ba­den-Würt­tem­berg setzt Ak­zen­te

Überfüllte Notaufnahmen in Krankenhäusern, überlastete Rettungsdienste – die Notfallversorgung beschäftigt die Landespolitik wie kaum ein anderes gesundheitspolitisches Thema. Welche Wege beschritten werden müssen, um Menschen mit akutem medizinischem Hilfebedarf dort zu behandeln, wo sie die optimale Versorgung für die jeweilige Situation erhalten, beleuchtete die B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg am 24. Juli im Hospitalhof in Stuttgart.

Die Arbeitsgemeinschaft aus Krankenkassen und Kassenverbänden, bestehend aus dem BKK-Landesverband Süd, der IKK classic, der KNAPPSCHAFT und dem Verband der Ersatzkassen Landesvertretung Baden-Württemberg, hatte unter dem Titel „Quo vadis Notfallversorgung – Baden-Württemberg setzt Akzente“ ausgewiesene Experten eingeladen. Prof. Hermann Schröder, Leiter der Abteilung für Rettungsdienst im Innenministerium Baden-Württemberg, sprach über die „Notfallversorgung in Baden-Württemberg“. Einen „Blick in den Versorgungsalltag“ wagten Dr. Lisa Federle, Leitende Notärztin und Präsidentin des Kreisverbands Tübingen des Deutschen Roten Kreuzes, Prof. Dr. Oliver Hautmann, Ärztlicher Direktor des Zentrums für interdisziplinäre Notfallmedizin des RKH Klinikums Ludwigsburg, und Dr. Doris Reinhardt, Leiterin der Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in Offenburg. Dr. Christopher Niehues von der Fachhochschule Münster referierte über die „Notfallversorgung aus wissenschaftlicher Sicht“.

Unter der Moderation von Dr. Florian Staeck von der Ärztezeitung diskutierten Dr. Johannes Fechner, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Prof. Dr. Mark Dominik Alscher, Geschäftsführender Ärztlicher Direktor des Robert-Bosch-Krankenhauses Stuttgart, Prof. Hermann Schröder aus dem Innenministerium und Biggi Bender als Vertreterin der B 52-Verbändekooperation über ihre verschiedenen Blickwinkel auf das Thema.

Weitere Informationen zur Veranstaltung erhalten Sie über die Homepage der B52-Verbändekooperation Baden-Württemberg.